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Preisvergleich beim Ablesen der Heizung lohnt sich (Initiative Erdgas pro Umwelt)

Deutsche Mieter zahlen durchschnittlich 13 Euro zu viel für das Ablesen der Heizung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.
Sie hat 12.500 Heizkostenabrechnungen unter die Lupe genommen und festgestellt, dass große Messdienstleister als teuerste Anbieter mit ihren Gebühren bis zu 24 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegen. Verbraucher würden die Preise in der Regel schlicht nicht vergleichen, so co2online. Grund dafür ist vermutlich ein Mangel an Motivation auf Seiten der Vermieter, die eventuelle Mehrausgaben mit der Heizkostenabrechnung an ihre Mieter weitergeben. Insgesamt sollen in 15 Millionen Mietwohnungen mit Zentralheizungen bundesweit jährlich 195 Millionen Euro zu viel für Messdienstleisterkosten gezahlt werden. So würden manche Mieter für eine identische Dienstleistung bis zu 70 Prozent mehr bezahlen als andere. Häufig wüssten sie gar nicht, dass es mehrere Anbieter auf dem Markt gibt, da die Vermieter bestehende Verträge einfach verlängerten, so Dietmar Wall, Rechtsexperte des Deutschen Mieterbundes. Auf www.heizspiegel.de bietet co2online die Möglichkeit, Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen. Hier können Verbraucher auch ein kostenloses Heizgutachten bestellen, das die Heizkostenabrechnung inklusive der darin enthaltenen Nebenkosten analysiert. Im Bereich Download kann man einen Musterbrief herunterladen, in dem der Vermieter aufgefordert wird, den Dienstleister zu wechseln oder günstigere Konditionen auszuhandeln.


28.07.2010

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