Die am 10.09.2021 angepasste SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sieht u. a. vor, dass Arbeitgeber im Rahmen der jährlichen Gesundheitsunterweisung auf die Gesundheitsgefährdung bei Erkrankung an Covid-19 aufzuklären hat und über die Möglichkeit einer Schutzimpfung informieren muss.

Dabei können Sie sich an vorliegenden Informationsmaterialien orientieren und diese im Unternehmen einsetzen. Bei der Aufklärung und Information der Beschäftigten kann zudem kann eine Beratung und Unterstützung durch Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sinnvoll sein.

Eine ganze Reihe von Informationen ist von den Arbeitgeberverbänden unter der Überschrift „Aufklärung und Impfung“ zusammengestellt, u.a. auch Aufklärungsvideos und fremdsprachige Materialien.

 Dort ist neben Argumentationshilfen, Aushängen und Plakaten insbesondere auch eine neue Unterweisungshilfe zu finden, die als Schulungsmaterial für die Information der Beschäftigten genutzt werden kann.

Um das Coronavirus in Deutschland einzudämmen, hatten die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich vereinbart (Stand: 16. März 2020).

Am 21.4.2021 wurde die sogenannte „Notbremse-Regelung“ im Bundestag beschlossen. Damit wird im Infektionsschutzgesetz eine bundesweit einheitliche Regelung in Kraft gesetzt, die Maßnahmen bei Inzidenzwerten von 100 bzw. 165 an drei aufeinander folgenden Tagen vorschreibt. Kernpunkt sind die dort verankerten nächtlichen Ausgangsbeschränkungen. Betroffen sind z.B. Teile des Einzelhandels und viele Freizeiteinrichtungen. Für andere Bereiche gelten z.T. besondere Regelungen und Beschränkungen.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bundesweite-notbremse-1888982

Handwerker können unabhängig davon ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Dabei sollten jedoch die nachfolgend genannten Hinweise zum Schutz der Gesundheit von Kunden und Mitarbeitern berücksichtigt werden. Sofern Handwerksbetriebe ein Einzelhandelsgeschäft oder eine (Bad-/Technik-) Ausstellung betreiben, sollten ebenfalls die betreffenden Hinweise in dem vorliegenden Dokument beachtet werden, insbesondere was die zu beachtenden Abstands- und Hygienevorschriften für Ladengeschäfte betrifft. So muss in der Regel die Einhaltung der AHA+L-Regel sichergestellt sein, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden eingehalten werden kann und sowohl Kunden als auch Personal und Betreiber medizinische Mund-Nasen-Bedeckung tragen sowie für ausreichend Belüftung gesorgt wird. Für Ladengeschäfte bis 800 m² muss – jedenfalls bei Eintritt der „Notbremsen-Regelung“ – für jeden Kunden 20 m², darüber 40 m² Verkaufsfläche bereitstehen.

Am 10. August 2021 wurden weitere Beschlüsse von Bund und Ländern gefasst, u.a. erleichterter Zugang zu bestimmten Veranstaltungen für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G-Regel).

Im Folgenden haben wir einige Unterlagen für den täglichen Umgang mit der Corona-Krise zusammengestellt.

Weitere Informationen zum Umgang mit der Corona-Krise finden Sie auf der Themen-Seite des ZVSHK und auf der Themen-Seite der BG Bau.