Aktuelles 2022

Open Datapool - das Datenportal

Relaunch und Updates Open Datapool - das Datenportal

18.02.2022

Datenmanagement für SHK-Betriebe: Open Datapool ist das Datenportal für Fachbetriebe und unterstützt die datenbasierten Prozesse im SHK-Handwerk. Seit ihrem Start wächst die Plattform kontinuierlich - sowohl auf Lieferanten- und Produktseite, als auch bei den Nutzerzahlen. Mehr als 400 Hersteller beteiligen sich aktiv und stellen ihre Daten zur Verfügung. Fast 260 davon liefern Stammdaten von über 4 Mio. Produkten.

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Mindestlohn steigt ab 01. Juli 2022

Mindestlohn steigt ab 01. Juli 2022

08.02.2022

Zum 01. Januar 2022 klettert der gesetzliche Mindestlohn nach jetziger Regelung auf 9,82 Euro pro Stunde, ab 01. Juli 2022 auf 10,45 Euro. Prüfen Sie bei gesetzlichen Änderungen Ihre Arbeitsverträge, ob sie noch den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Da Minijobber im Monat aktuell nicht mehr als 450 Euro verdienen dürfen, muss mit Blick auf die Mindestlohnerhöhung insbesondere deren Arbeitszeit geprüft und gegebenenfalls verringert werden. Anderenfalls kann durch die Anhebung des Stundenlohns der sozialversicherungsfreie Minijob in Gefahr geraten und es können höhere Steuern und Sozialabgaben anfallen. Aus Beweisgründen für Prüfungen wird ein schriftlicher Änderungsvertrag empfohlen. Musterarbeitsverträge erhalten Sie über Ihren SHK-Fachverband.

Ab Oktober 2022 könnte eine weitere Steigerung erfolgen. Auch die Gegebenheiten für Minijobber könnten sich dann ändern.

Die Koalition aus SPD, Grüne und FDP wollen den gesetzlichen Mindestlohn auf 12 Euro und die Minijob-Grenze auf 520 Euro erhöhen. So steht es im Koalitionsvertrag. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde bereits vom zuständigen Bundesministerium erarbeitet und sieht die Umsetzung zum 01. Oktober 2022 vor. Geplant ist ebenfalls die Minijob-Grenze zukünftig an das Mindestlohnniveau zu koppeln. Somit würde sich diese bei konstanter Anzahl der maximal möglichen Arbeitsstunden (10 h/ Woche) automatisch bei weiteren Mindestlohnsteigerungen erhöhen.

 

 

 

 

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SmartHK-Fachmesse und belektro 2022 zeitgleich mit einheitlichem Konzept

Smarte Gebäudetechnik in der Hauptstadtregion SmartHK-Fachmesse und belektro 2022 zeitgleich mit einheitlichem Konzept

07.02.2022

BERLIN/POTSDAM: Die Innung SHK Berlin und der Fachverband SHK Land Brandenburg schaffen mit der SmartHK eine neue Plattform für Industrie, Großhandel und Fachhandwerk der SHK-Branche. Vom 8. bis 10. November 2022 findet die neue Fachmesse unter dem Titel SmartHK zeitgleich zur belektro 2022 auf dem Berliner Messegelände statt. Veranstalter ist die Messe Berlin. Ein Ticket ermöglicht den Besuch beider Veranstaltungen.

Hintergrund sind die ehrgeizigen Klimaziele der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg mit dem Anspruch an einen raschen Ausbau der Solarenergie in der Region. In Berlin ist bereits für den 1. Januar 2023 eine Solarpflicht beschlossen, die voraussichtlich zeitnah auch bundesweit eingeführt werden wird. Die Ziele können nur erreicht werden, wenn sich die erfolgreiche Marktdurchdringung von innovativen Energieeffizienztechnologien und Techniken zur Nutzung erneuerbarer Energien im Energiemarkt stetig fortsetzt. Das für den Einbau dieser Technologien zuständige SHK-Handwerk nimmt dabei eine Schlüsselrolle für die Steuerung des Marktwachstums ein. Das SHK-Handwerk ist der Umsetzer der Energiewende. Zusätzlich gestaltet SHK aktiv den digitalen Transformationsprozess mit smarten Lösungen in allen Bereichen der Gebäudetechnik.

Die neue SmartHK-Fachmesse versteht sich als Forum für diese Aufgaben und neuen Anforderungen. Die Messe zeigt energieeffiziente, intelligente Gebäudetechnik in den Wachstumsbereichen Sanitär, Heizung und Klima. Dazu gehören alle hybriden Heizungstechnologien, altersgerechte smarte Bäder, vernetzte Trinkwasseranlagen, strombasierte Anlagen, Solartechnik und kontrollierte Wohnraumlüftung.

Innung und Fachverband wollen außerdem strategisch und perspektivisch enger mit dem Elektrohandwerk zusammenarbeiten und wichtige Synergien herstellen. Eine Kooperation mit dem Elektrohandwerk wird immer bedeutender. Daher finden zwei Messen zur Gebäudetechnik gleichzeitig mit einheitlichem Konzept statt. SHK fördert den übergreifenden Dialog mit allen an dem Transformationsprozess beteiligten Gewerken.

Die Herausforderungen der Klimawende gelingen überdies nur im Schulterschluss mit der Industrie, dem Großhandel, der Politik, den Planern und der Wohnungswirtschaft.

Gemeinsame bestehende und zu entwickelnde Lösungen sollen auf der SmartHK-Fachmesse diskutiert werden.

Die inhaltliche Ausrichtung der SmartHK deckt sich weitgehend mit den seitens der Politik aufgeworfenen Zukunftsaufgaben und Herausforderungen. Die Innung SHK Berlin und der Fachverband SHK Land Brandenburg erwarten für eine solche Fachmesse in der Hauptstadtregion großes Interesse und positive Resonanz der politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie einen intensiven Austausch und Dialog sowohl auf landes- aber auch auf bundespolitischer Ebene.

„Die neue SmartHK-Fachmesse im Zeichen der Energiewende ist für uns in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg das Forum für die Themen Energieeffizienz, demografischer Wandel und smarte Produktlösungen. Die Anforderungen an intelligente Gebäudetechnik in den Bereichen Sanitär, Heizung und Lüftung machen den Dialog mit dem Elektrohandwerk unverzichtbar. Dieser Netzwerkansatz wird gemeinsam mit den beiden Messen realisiert, die gleichzeitig auch ein Bindeglied zwischen Handwerk, Politik und Industrie bilden“, sagt Andreas Schuh, Obermeister Innung SHK Berlin.

Norbert Band, Landesinnungsmeister des Fachverbandes SHK Land Brandenburg, ergänzt: „Die SmartHK-Fachmesse ist für die SHK-Branche in Berlin-Brandenburg nun die wichtigste Anlaufstelle. Hiermit nutzen wir die zunehmenden Synergien beider
Branchen und freuen uns deshalb sehr über eine gute Zusammenarbeit mit der belektro.“

#smarthk22

Ihre Ansprechpartnerinnen
Dr. Stephanie Irrgang, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Innung SHK Berlin
Tel: 030 / 39 92 69-18
E-Mail: s.irrgang@shk-berlin.de

Christina Böckelmann, Referentin Betriebswirtschaft, Fachverband SHK Land Brandenburg
Tel: 0331 / 747 04 11
E-Mail: christina.boeckelmann@brandenburg-shk.de

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Pilotprojekt „HabiZu“ bringt erste Fachkraft aus Bosnien zum Brandenburger Innungsfachhandwerk

Pilotprojekt „HabiZu“ bringt erste Fachkraft aus Bosnien zum Brandenburger Innungsfachhandwerk

02.02.2022

Zelimir Milicevic ist der Erste, der im Rahmen des Pilotprojektes „HabiZu – Handwerk bietet Zukunft“ zur Gewinnung ausländischer Fachkräfte für das deutsche Handwerk künftig in Brandenburg  tätig sein wird und gestern offiziell Willkommen geheißen wurde. Seinen Weg in Deutschland wird er ab sofort gemeinsam mit dem Brandenburger Unternehmen HTB Haustechnik GmbH Brandenburg gehen. Das Projekt hat 2020 begonnen und läuft bis Januar 2023. Zielland ist zunächst Bosnien und Herzegowina. Die Handwerkskammer Potsdam ist deutschlandweit eine von drei Kammern, die im Rahmen des Projektes Fachkräfte  von dort mit Arbeitgebern in Deutschland zusammenbringt und den Integrationsprozess unterstützt.

"Wir brauchen dringend Arbeitskräfte im Handwerk. Dieses Programm ist ein Schritt, das weiter zu unterstützen, ich hoffe aber auch, dass es keine Eintagsfliege bleibt,“ so Dierk Lause, Chef des Unternehmens, in dem Zelimir Milicevic ab sofort tätig sein wird. Neben den ersten Schritten, wie Bewerbung, Qualifizierung und Vermittlung, gehört auch die Intergration der neuen Fachkräfte zum Programm. Eine Wohnung hat Zelimir Milicevic bereits, jetzt gilt es auch sich darum zu kümmern, dass seine Ehefrau und seine beiden 3 und 6 Jahre alten Söhne ihm nach Deutschland folgen können. 

Das Ziel der Handwerkskammer Potsdam ist es, zehn ausländische Fachkräfte für das Handwerk in Brandenburg zu gewinnen. Zelimir Milicevic ist der Erste und mit drei weiteren Bewerbern sei man im Gespräch. Das ist insbesondere aufgrund der seit zwei Jahren herrschenden Coronakrise kein leichtes Unterfangen, wie Rita Müller von der Handwerkskammer berichtete. 

Neben der Handwerkskammer Potsdam, hier speziell in der Anlagenmechanik für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, nehmen in den Gewerken Elektro der HWK-Bezirk Koblenz und im Bereich Metallbau der HWK-Bezirk München und Oberbayern an diesem Pilotprojekt teil, bei dem mindestens 120 Fachkräften aus Bosnien und Herzegowina dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse angeboten werden sollen.

Quelle: Rüdiger Böhme / www.meetingpoint.de
https://meetingpoint-brandenburg.de/neuigkeiten/artikel/91809-pilotprojekt-habizu-bringt-erste-fachkraft-aus-bosnien-zum-brandenburger-handwerk

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Grohe strapaziert die Nerven des Handwerks

31.01.2022

Die neue Vertriebsstrategie der Firma Grohe setzt auf "unterschiedliche Kanäle", wie es verwaschen ausgedrückt wird. Klartext ist: Der Baumarkt wird aktiver bedient. Nun, das allein hebt Grohe noch nicht von anderen Baumarktbelieferern ab. Es ist die neue Qualität der dahinter steckenden Botschaft. Grohe schert sich einen Teufel um die Interessen seines – wie Grohe schreibt - "wichtigen Partners im dreistufigen Vertriebsweg". Mit Grohe QuickFix wird der Parallelwelt die Empfehlung vermittelt, dass der Endverbraucher die günstig erworbene Armatur ruhig auch noch selbst einbauen soll...

Damit ist Grohe ganz objektiv auf dem Weg vom Marktpartner des Handwerks zu einem x-beliebigen Anbieter, auch wenn es subjektiv von Grohe anders beteuert wird.

Der Präsident des ZVSHK, Michael Hilpert, hat dazu klare Worte gefunden. (lesen Sie weiter)

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